Digitalisierung der Prozesse im Ausbau

Während in standortgebundenen Industrien der flächendeckende Einzug moderner Informations- und Kommunikationstechniken und der Aufbau eines deutschen Leitmarktes innovativer Produktionstechnologien unter dem Stichwort „Industrie 4.0“ mit wesentlicher Unterstützung der Bundesregierung voranschreitet, hinkt der Baubereich heute noch deutlich hinterher.

Die durchgängige Digitalisierung aller planungs- und realisierungsrelevanten Bauwerksdaten, deren durchgängige Kombination und Vernetzung als virtuelles Bauwerksdatenmodell birgt gerade in der Wertschöpfungskette Innenausbau mit ihren komplexen Planungs- und Prozessabläufen erhebliche Innovationspotenziale. Building Information Modeling (kurz BIM) hat das Potential, zur Kosten- und Terminsicherheit beizutragen, bessere Planungs- und Ausführungsqualität sowie Fehlerreduzierung zu erreichen und damit für alle Beteiligten die Leistungserbringung effizienter und günstiger zu gestalten.

Digitalisierung verändert die Wirtschaft grundlegend. Vor allem stellt sie Geschäftsmodelle auf den Kopf und gliedert Wertschöpfungsketten neu auf. Heute direkt am Kunden, morgen vielleicht Technologiezulieferer? Wie wird die Nutzung moderner Informations- und Kommunikationstechniken Rollen, Leistungen und Geschäftsmodelle der Beteiligten im Ausbau verändern? Auf was sollten sich Unternehmen einstellen?

Input ist gefragt. Dafür engagieren und vernetzen wir uns. Branchenübergreifend.

… beispielsweise durch unser Engagement als Gesellschafter der planen-bauen 4.0 GmbH, der  zentralen Plattformgesellschaft zur Digitalisierung der Wertschöpfungskette Planen-, Bauen und Betreiben.